die Idee


Vorgeschichte

Jörg Nörenberg, 1968 in Offenburg / Ortenaukreis geboren und durch eine Frühgeburt erblindet, hatte schon als Kind immer den Wunsch mit anderen, nichtbehinderten Kindern, zu spielen. Dabei hatte er das Glück, dass seine Eltern einen Platz für ihn im Dorfkindergarten bekamen. Dort klappte das Miteinander zwischen ihm und den (nichtbehinderten) Kindern hervorragend. Die Kinder nahmen ihn an die Hand und zeigten ihm quasi die Welt.

  Mit sechs Jahren kam er in eine Blindenschule in einem Internat, dadurch gingen auch die Kinderfreundschaften verloren.

  Als Jugendlicher merkte er dann, dass das Verhältnis zwischen Behinderten und Nichtbehinderten nicht so einfach ist, sondern dass viele Unsicherheiten bestehen, oft auch Hemmungen und Ängste im Umgang miteinander.


Der Stammtisch

1994 setzte sich Jörg mit dem Gesundheitsamt in Lörrach in Verbindung, das ihm Starthilfe für eine Gruppe „Miteinander – Behinderte und Nichtbehinderte“ gab.

Er war dann selbst überrascht, wie schnell sich Leute gefunden haben, die die gleichen Interessen wie er hatten, nämlich das Miteinander zu praktizieren, eine Gemeinschaft zu haben, etwas zusammen zu unternehmen.

 Angefangen hat das Ganze dann mit einem wöchentlichen Stammtisch in einem rollstuhlgerechten Lokal in Lörrach (Schwalbenäscht), der bis auf den heutigen Tag noch besteht.

 

Die Vereinsgründung

Mittlerweile haben sich über 30 Personen gefunden und so konnte man sich am 24. Oktober 1997 beim Amtgericht in Lörrach in das Vereinsregister eintragen lassen.

Seither besteht die IG Miteinander für Behinderte und Nichtbehinderte