ein Gedicht zur Gründung 
des Vereins

  Rückblick

 

Unsere Stadt Lörrach ist bekanntlich nicht sehr groß,
jedoch, vereinsmäßig, ist hier einiges los.
Einige Vereine, und das ist wirklich wahr,
bestehen schon länger als hundert Jahr.
Auch jüngere Vereine sind in unserer Stadt bekannt,
manche sind zusammengeschlossen in einem Verband.
Und jeder Verein verfolgt ein bestimmtes Ziel,
denn Möglichkeiten für eine Vereinsgründung gibt es gar viel.
Auch an körperlichen Behinderungen gibt es viele Sorten,
deshalb ist hier ein neuer Verein gegründet worden.

Es begann bereits schon vor mehreren Jahren,
als einige Gleichgesinnte regelmäßig am Stammtisch waren.
Dem Organisator war es auch bald gelungen,
noch mehr Leute dazu zu bringen, mit und ohne Behinderungen.
Erfahrungen austauschen, war eine der wichtigsten Sachen,
auch wurden Witze erzählt, das war dann was zum Lachen.
Man plante Aktivitäten als weiteres Ziel,
und bald war man Gast bei einem Burgfestspiel.
Eine Selbsthilfegruppe in Nagold wurde besucht,
auch hat man Plätze für Zunftabende bebucht.
Möglichkeiten für Unternehmungen gab es viel,
man besichtigte auch die Blindenhunde Schule in Allschwil.
Vorträge wurden besucht über verschiedene Themen,
das Organisieren eines Grillabends ließ man sich auch nicht nehmen.
Alles das wurde in den vergangenen Jahren schon gemacht,
bevor man an die Gründung eines Vereins hat gedacht.
Jedoch, den Beteiligten war eines Tages klar,
dass für „Stammtischler“ von der Öffentlichkeit keine Beachtung zu erwarten war.

Von nun an war am Stammtisch nur noch ein Thema die Nummer Eins,
nämlich, wir befassen uns ernsthaft mit der Gründung eines Vereins.
So wurde am 24. Oktober gegründet, man trug sich ins Vereinsregister ein
Und schon gab’s in unserer Stadt einen ganz neuen Verein.
Ein gut klingender Name wurde auch schnell gefunden,
er symbolisiert das Miteinander von Behinderten und Gesunden.
Der jungen Vorstandschaft, dynamisch und stark motiviert,
kann man nur wünschen, dass sie den neuen Verein einer gedeihlichen Zukunft entgegenführt.

 

 geschrieben zur

 ersten Weihnachtsfeier

 am 22. Dezember 1997                                                                                                           Manfred Brommer